Heute durfte ich bei Bastian Kunkel - Versicherung mit Kopf - auf Linkedin Folgendes lesen.>>Können Versicherer so den Abfluss von Riester-Verträgen verhindern und das Rennen im Altersvorsorgedepot gewinnen?In den letzten Wochen habe ich mehrere Gespräche mit Versicherern und Branchenmedien geführt. Immer ging es darum, wie genau man sich als Branche aufstellen sollte, wie Produkte aussehen könnten und wie Vermittler auf ihre Kunden zugehen sollten.Im letzten Interview mit Dr. Rainer Demski für den Maklerblog kam mir dann im Gespräch die folgende Idee:➡️ Versicherer wollen nicht, dass Riester-Bestände abfließen.➡️ Vermittler wollen keine Stornos, weil der Kunde den Riester-Vertrag zu einem AVD-Anbieter wechselt.➡️ Kunden wollen eine Altersvorsorgelösung die für sie passt (und viele wollen einfach ihren Riester-Vertrag los werden - siehe meinen anderen Post von vor circa 1 Woche)Wenn nun Versicherer anbieten würden, dass Bestandskunden ganz einfach ihren bestehenden Riester-Vertrag beim gleichen (!) Versicherer switchen könnten in ein Altersvorsorgedepot, ohne Wechselkosten mit guten Konditionen (hier würden ja auch keine neuen Vertriebs- und Abschlusskosten entstehen) und dabei für den Vermittler kein Storno entsteht, dann wäre das doch eine Win-Win-Win-Situation, oder?Versicherer ist motiviert, weil er den Bestand halten will. Vermittler ist motiviert, weil er so keine Stornos bekommt (und einen neuen Gesprächsanlass hat) und der Kunde ist motiviert, weil er sich um nichts kümmern muss, außer eine einfache Willenserklärung.Möglicherweise übersehe ich den ein oder anderen Punkt.Möglicherweise denke ich hier zu pragmatisch.Oder ich hätte die Idee möglicherweise auch nicht öffentlich teilen sollen, sondern viel Geld dafür verlangen sollen.<<Ich habe ihm geantwortet:"Ja, das geht auch anders - indem der Kunde ein Altersvorsorgedepot eröffnet, dass keine Abschlusskosten kalkuliert hat, und dorthin sein Guthaben transferiert.!Manchmal ist die Lösung ganz einfach ...... aber dann entsteht Storno und der Vermittler muss ein teil der nicht verdienten Provision zurück zahlen. Den unverdienten Teil. Irgendwer muss irgendwann und irgendwie die ausgezahlte Provision finanzieren.Die Beute soll gesichert werden - so nenne ich das, was bei Versicherern passiert!Thorulf Müller15.05.2026