Provisionen - Kosten

Veröffentlicht am 13. Mai 2026 um 11:39

Provisionen oder Kosten
Rendite oder Langlebigkeitsrisiko

Leider werden die Themen oft in der Diskussion vermischt und letztendlich geht es um Populismus und Strohmann-Argumente.

Mit dem Gesetzesvorhaben meldeten sich schnell die Lobbyisten, weil der Gesetzgeber das Thema "Kostendeckel" aufnehmen wollt. Es ging um 0,5% oder 1% oder 1,5% - letztendlich entscheiden aber Sie darüber, wie Ihr Produkt aussieht, weil Sie entscheiden, in welchem Produkt Sie die Sparbeiträge und die Förderung anlegen wollen. Der Kostendeckel ist nur eine Fiktion, die die Lobbygruppen zu umgehen verstehen.

Die, die Rentenversicherungen vermitteln wollen, werden mit dem Langlebigkeitsrisiko argumentieren. 

Die, die Investmentlösungen vermitteln wollen, werden mit der Rendite argumentieren.

Unddas Standardprodukt werden nur die finden, die danach suchen. 

Welche Kosten gibt es denn und was ist diewirklich Streitfrage

Machen wir es ganz einfach:

In klassischen Rentenversicherungen liegen die Kosten i. d. R. bei 7 - 13% der laufenden Beitragszahlung. Und hierbei geht es nicht um Provisionen, die irgendwo zwischen 2,5 und 5% der Beiträge liegen, sondern auch um kosten des Versicherers für Vertrieb, Marketing, für Fakturierung von Provisionen, Messen, Seminare, Veranstaltungen, etc. 
Und dann wollen sie noch Garantien - die kosten auch Geld.

Wenn in das Versicherungsprodukt ein Investmentfonds integriert ist (Fondspolice), wird es noch teurer, weil jetzt die Fondskosten oben drauf kommen. Z. B. Managementgebühren, Ausgabeaufschläge, Kick-Back-Zahlungen etc. 

Bisher ist jeder Politiker daran gescheitert diesen Sumpf trocken zu legen. Wobei es auch Anbieter gibt, die sich schon eher im unteren Bereich der Kosten bewegen.

Und die Kollegen aus dem Investmentbereich?

Es gibt gute und weniger gute Investmentgesellschaften und bei den Kosten sind sie sehr erfinderisch. Alpha-, Beta-, Kappa- und Gammakosten, Ausgabeaufschläge, Managementgebühren, Shift- und Switchgebühren, etc.

Und dann die ganzen "gespiegelten" Fonds! Fonds, die so tun, als wenn Sie das Original sind, aber letztendlich nur ein Original spiegeln.

Dieser Ausflug hat keinen wissenschaftlichen Anspruch und auch nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, aber er soll Ihnen zeigen, dass Sie nur als Profi wirklich durchschauen, ob es ein gutes oder ein teureres Angebot ist, in dem Sie Ihre Sparbeiträge und die Förderung investieren.

Dann werden die Honorarberater die Guten sein? NEIN! 

Es gibt keine Honorarberater!

Es gibt Versicherungsberater und Honorar-Finanzanlagenberater. Als Honorarberater getarnt laufen auch Versicherungs- (Versicherungsmakler und Versicherungsvertreter) und Finanzanlagenvermittler durch die Gegend. Da gibt es dann auch die, die gerne doppelt kassieren - also für Beratung und dann noch für Vermittlung. Die meisten Honorarberater sind Honorarvermittler und vermitteln Nettopolicen gegen Entgelt. 

Fair ist ein angemessenes Honorar für die Beratung. 

Fair ist ein kleines Entgelt für die richtigen Adressen.

Fair ist ein kleiner jährlicher Betrag für die Betreuung.

Und fair ist es alles unabhängig voneinander anzubieten und zu ermöglichen.

Wir berechnen zwischen 119,-- und 357,-- Euro  inkl. 19% USt. für die Beratung.
Für die Nennung der besseren Adressen - 119,- Euro inkl. 19% USt.
Betreuung - wir sehen darin keinen Nutzen für Sie - wenn Sie es wünschen, dann bekommen sie im Dezember ein Summary zur Aktualisierung für 59,50 Euro inkl. 19% USt. - alternativ buchen sie uns dann, wenn sie wieder Fragen haben, und das sollte nicht jährlich passieren!

>>„Kaufen Sie Aktien, nehmen Sie Schlaftabletten und schauen Sie nicht mehr nach“<<
André Kostolany (1906–1999)

Meines Erachtens geht es um eine Rendite, die Risiken minimiert!

Die Thematik Langlebigkeit kann man mit 80-84 prüfen und entscheiden!